Meerwölfe

Weiße Rose 2025 (Remember Hans und Sophie Scholl, hingerichtet am 22. Februar 1943)

  Weiße Rose 2025   In Gedenken an eine vergangene Zeit, in der der Hass und der Angst regierte. Keine Chance dem Hass und der Angst...

Dienstag, 29. April 2025

Weiße Rose 2025 (Remember Hans und Sophie Scholl, hingerichtet am 22. Februar 1943)

 

Weiße Rose 2025

 

In Gedenken an eine vergangene Zeit,

in der der Hass und der Angst regierte.

Keine Chance dem Hass und der Angst,

wo weiße Rosen wachsen und blühen.


 

In Gedenken an eine vergangene Zeit,

in der Diskriminierung Alltag war.

Keine Chance der Diskriminierung,

wo weiße Rosen wachsen und blühen.

 

In Gedenken an eine vergangene Zeit,

in der Krieg Millionen Tote hinterließ.

Weiße Rosen wachsen und blühen,

wir schweigen nicht, sind euer Gewissen.

 

2025 eine neue Zeit und alte Muster,

neuer Nationalsozialismus weltweit.

Trump, Putin, AFD, FPÖ, und viele mehr,

schüren Hass und Angst mit Fake-News.

 

Frauen sollen wieder unterdrückt werden,

LGBTQIA-Menschen werden diskriminiert.

Ausländer werden als Verbrecher dargestellt,

und Benzin ins Feuer der Angst gegossen.


Keine Chance dem Nationalsozialismus,

wo weiße Rosen wachsen und blühen.

Wir werden nicht schweigen,

wir werden Euch erinnern, 

wir sind euer Gewissen!

Die Menschheit ist bunt und nicht braun!

Vielfallt ist das was uns einzigartig macht!


Jede Zeit braucht Menschen mit Herz und Zivilcourage, lasst uns den anderen den richtigen Weg weisen. Ein Weg ohne Hass und Vorurteile in der jeder sein kann wer er ist.


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Mittwoch, 5. Juni 2024

Eventnacht am Meer

Das Strandorchester spielt

das Lied von Sturm und Regen

und erntet tosenden Applaus.

 

Die Strandmuscheln und

die bunten Steine branden

hervor, um sich zu zeigen.

 

Mancher Fisch ließ sich so

Mitreißen, dass er vergaß,

dass er das Wasser brauchte.

 

Am Strand eine Ausstellung von

Dünengras gezeichneten Gemälden

und den Juwelen des Meeres.

 

Der Krabbentriathlon, das Highlight

Der Nacht, ließen die Möwen

Kreischen und jubeln.

 

Auf den Wellen reitend zum Strand,

ins Wasser laufend und

in die tiefen fortschwimmend.

 

Der Morgen danach nur noch

Spuren im Sand und Wolkenberge

In Grau und Weiß auf blauem Grund.

  

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Dienstag, 28. Mai 2024

Der Notarzt

 

Familie Richter war für eine Woche im Skiurlaub und nun mit dem Auto auf dem Rückweg. Es war ein sehr schöner Urlaub, so dass im Auto eine ausgelassene Stimmung herrschte. Sogar die beiden Kinder, Sohn Mark und die Tochter Annika beide in der Pubertät, hatten sich diesmal kaum gestritten. Sie hatten die Koffer im Kofferraum des Hotels abgestellt da sie das Zimmer bis zehn Uhr räumen mussten und hatten noch eine letzte Abfahrt gemacht, bevor sie losfuhren.

Als sie die Autobahn verließen, um das letzte Stück bis nach Hause zu fahren war es bereits dunkel. Alle hassten dieses Stück, denn es ging noch gut dreißig Minuten über die Landstraßen und durch kleinere Dörfer, bevor sie endlich ihr Haus erreichten. Nebel legte sich über die Felder und die Straße und Maik hatte den Eindruck, dass er immer dichter wurde. Er schaltete die Nebelscheinwerfer ein und reduzierte das Tempo. Dann tauchten aus dem nichts zwei Lichter vor ihnen auf und noch bevor sie blinzeln konnten, krachte es auch schon. Der Lkw rammte den Wagen von der Seite und schleuderte ihn von der Fahrbahn über den Seitenstreifen in einen Baum am Feldrand.

Maik musste kurz bewusstlos gewesen sein, denn als er die Augen öffnete und die Schmerzen in seinem Körper fühlte löste sich ein Schatten aus dem Nebel und ein Notarzt tauchte auf.

>>Bleiben sie ruhig, Hilfe ist unterwegs.<< sagte der Arzt. Er beugte sich durch das kaputte Fenster ins Auto und blickte sich um. >>Ich helfe erst einmal ihrer Frau, sie ist schwer verletzt.<< Er ging um das Auto. Maik schüttelte leicht den Kopf, um die Benommenheit zu vertreiben. Noch im selben Moment bereute er es, als Schmerzen durch seinen Nacken und seinen Rücken hinab rauschten. Die Beifahrertüre öffnete sich und Maik blickte in das blutende Gesicht seiner Frau und das des Notarztes.

>>Was ist mit meinen Kindern?<< fragte Maik. Wie bestellt hörte er leise stöhn Geräusche von der Rückbank.

>>Denen geht es soweit ich es beurteilen kann ganz gut.<< der Notarzt hob Nadine aus dem Fahrzeug. Er legte sie so neben das Fahrzeug das Maik nicht sehen konnte was los war.

>>Was ist mit meiner Frau?<< Maik spürte leichte Panik in sich aufsteigen und versuchte den Gurt zu lösen. Seine Finger fühlten sich ziemlich kraftlos an.

>>Ganz ruhig die wird wieder. Bleiben sie sitzen, wenn sie stürzen und sich verletzen dann kann ich mich nicht auf ihre Frau konzentrieren und muss zwei Leuten helfen.<< sprach der Notarzt in ruhigem Ton und Maik hatte das Bedürfnis dieser Anweisung Folge zu leisten. Nach einer gefühlten Ewigkeit tauchte der Arzt wieder auf und holte zuerst Annika aus dem Auto, untersuchte sie kurz und danach Mark und untersuchte ihn auch. Er hatte sie beide an das Auto gelehnt und sprach ganz ruhig zu ihnen.

>>Ihr seid beide mehr oder weniger Ok. Ihr habt Glück gehabt, aber bleibt bitte ruhig sitzen ihr habt beide eine Gehirnerschütterung.<< gab er den Kindern zu verstehen.

>>Wer sind sie?<< fragte Annika.

>>Ich heiße Bernd und bin Notarzt und jetzt schaue ich nach eurem Vater.<< sagte er und ging zur Fahrertüre die durch den Unfall nach innen gedrückt und verkeilt war.

>>Ich bekomme sie nur aus dem Auto wenn ich das Risiko eingehe sie zu verletzen und dafür sehe ich gerade keinen Grund. Bleiben sie einfach sitzen und wir warten auf die Feuerwehr.<< Er lehnte sich an das Fahrzeug und erzählte ein wenig, wahrscheinlich um sie abzulenken und es funktionierte. Als aus der Ferne weitere Sirenen zu hören waren, richtete er sich auf und ging in den Nebel.

>>Ich muss jetzt los, aber meine Kollegen sind gleich für sie da.<< sagte der Schemenhafte umriss im Nebel.

>>Nein, bitte gehen sie nicht. Sie können uns doch nicht hilflos hier zurück lassen.<< rief Maik dem Umriss hinterher.

>>Keine Angst sie sind gleich hier<< hörte er die Stimme leise, übertönt von den nahenden Sirenen.

Nur eine Minute später blitzte der Nebel blau auf und der Wagen war umringt von Rettungskräften. Sie wurden der Reihe nach Untersucht und er hörte einen der Sanitäter sagen das die Frau dringend ins Krankenhaus müsse. Die punktierte Lunge sei zwar versorgt, aber sie müsse in den OP. Maik sah zu wie als erstes seine Frau und danach seine Kinder zu den beiden Rettungswagen getragen wurden. Wobei seine Frau getragen wurde und die Kinder gestützt.

>>Ich will mit.<< Maik zerrte an dem klemmenden Gurt.

>>Bitte bleiben sie ruhig. Die beiden Rettungswagen sind voll. Ein dritter ist bereits unterwegs. Wir bringen sie gleich zu ihrer Familie.<< Der Feuerwehrmann legte eine schwere Decke vor Maiks Körper. >>Wir öffnen jetzt die Türe. Bitte bleiben sie ruhig hinter der Decke während wir die Türe aufschneiden.<<

Als die Feuerwehrleute ihn aus dem Fahrzeug befreit hatten waren die beiden Krankenwagen bereits weg und Maik hörte in der Ferne die Sirenen. Die Feuerwehrleute hoben ihn aus dem Fahrzeug und ein Schmerz ging durch Maiks Körper, so stark, dass er ihn erneut Ohnmächtig werden ließ.

Maik erwachte im Krankenhaus. Sein Mud war trocken und er drehte langsam den Kopf.

>>Oma, Opa kommt her. Papa ist aufgewacht.<< hörte er Annika rufen.

Er drehte den Kopf in die andere Richtung und da saß sie. >>Alles in Ordnung mit dir?<<

>>Ja, nur eine leichte Gehirnerschütterung und ein paar Prellungen.<< die Türe wurde aufgestoßen und Maiks Eltern kamen herein, hinter ihnen Mark.

>>Durst.<< sagte Maik leise. Annika half ihm beim Trinken aus dem Becher.

Es vergingen noch ein paar Tage bis auch Maik wieder aufstehen durfte.

Er ging zur Rezeption und fragte nach dem Notarzt der ihnen so schnell geholfen hatte und ob er ihn sprechen könne um sich zu bedanken.

>>Klar der ist gerade da. Einen Moment ich rufe ihn.<< die Schwester griff zum Telefon und nach ein paar Minuten tauchte ein Arzt auf.

>>Hallo. Die Schwester sagte sie wollen mich sprechen.<< sagte der Arzt.

Maik blickte ihn verwirrt an. >>Sie sind nicht der Arzt der uns am Unfallort versorgt hat.<<

>>Doch, der bin ich. Dr. Sebastian Schuster.<< antwortete er.

>>Nein, der hieß Bernd.<< Er war als erstes vor Ort. Die Schwester und Dr. Schuster warfen sich ein Blick zu.

>>Lassen sie uns dort drüben Platz nehmen ich muss ihnen eine Geschichte erzählen.<< sagte der Arzt und Maik folgte ihm zu den Stühlen.

Er erzählte ihm von einem Arzt, Bernd Stein, der bei einem Verkehrsunfall den Sanitätern half. Ein kleines Kind hatte sich vom Unfallort entfernt und war auf die Landstraße gelaufen. Dr. Stein war auf die Straße gesprungen und hatte das Kind von der Fahrbahn gestoßen. Dem Kind war bis auf einen Schrecken nichts passiert, Dr. Stein wurde von dem herannahenden Auto erfasst und war sofort tot. Seit diesem tragischen Unglück vor vier Jahren berichten immer wieder Unfallopfer von Dr. Stein. Er wird immer mal wieder an Unfallstellen gesehen und hilft den Menschen vor Ort, bevor die Rettungskräfte eintreffen.  Ohne seine Hilfe wären sie wahrscheinlich Tod.

Maik schüttelte ungläubig den Kopf. >>Ich glaube nicht an Geister.<<

>>Kommen sie mit.<< der Arzt stand auf und ging mit Maik den Gang hinunter zum Fahrstuhl und sie fuhren hinab zur Notaufnahme. Er zeigte mit dem Finger auf einen gerahmten Zeitungartikel an der Wand und noch einige andere daneben. >>Achten sie auf das Datum.<<

Der in der Mitte war der Bericht über den Unfall des Arztes. Und die anderen handelten von Berichten, in denen der tote Arzt geholfen hatte. Die ersten stellten die Opfer als verwirrt dar, doch die späteren sprachen vom Wunder des Geisterdoktors. Maik rieb sich mit beiden Händen über das Gesicht, blickte wieder auf die Artikel und dann zu dem Arzt. Er schüttelte den Kopf. Wie war das möglich? Er ging in die Krankenhauskapelle zündete eine Kerze an und kniete nieder. Seit über zwanzig Jahren betete er das erste Mal wieder.

Herr, ich habe schon lange nicht mehr gebetet. Danke das du mir einen Engel geschickt und meine Frau gerettet hast.


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Mittwoch, 6. März 2024

Wie ein Wassertropfen

 Wie ein Wassertropfen


Wachsend aus kleinen Molekülen

Geboren im Bauch der Wolken

Erst allein, dann mit Freunden fallend

Um im Fluss des Lebens zu schwimmen

dabei sein im großen Meer der Gemeinschaft

Allein in den Himmel aufsteigen

um erneut geboren zu werden.


Der Mensch ist wie ein Wassertropfen

aus einer Zelle wachsend

geboren aus dem Bauch der Mutter

Erst allein, dann mit Freunden

Im Fluss der Freunde und der Familie

In einem Meer der Gemeinschaft

Die Seele aufsteigend in den Himmel

um erneut geboren zu werden.


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Dienstag, 25. April 2023

Memento Mori

 

Ein kleiner Augenblick. In dem du aus dem Leben gerissen wurdest.

Ein kleiner Augenblick. Der Schmerz und Verzweiflung hinterließ.

Ein kleiner Augenblick. Der unser aller Leben veränderte.

Ein kleiner Augenblick. Der dein Leben beendete.

 

Erinnerung. An dein kurzes Leben, dein Lachen, dein Gesicht.

Erinnerung. An das mit dir erlebte, schön oder auch nicht.

Erinnerung. An die Orte, die ich mit dir besucht habe.

Erinnerung. An die Zeit, in der ich mein Leben mit dir teilen durfte.

 

Leben. Es geht weiter ohne Dich, doch mit dem Schmerz.

Leben. Der Schmerz verblasst, doch geht niemals ganz.

Leben. Du hast deinen Abdruck in unserem hinterlassen.

Leben. Wir werden uns immer an dich erinnern.

 

Leben. Ein kleiner Augenblick der Erinnerung.

Du gehst niemals ganz, solange wir uns erinnern.

 

In Gedenken an:

Tamara Berkenfels 1996

Sören Karall †2021

Sonntag, 23. April 2023

In or out

IN or OUT 

Meine Augen sehen nach draußen. 
Die Natur erwacht, Bäume bekommen ihre ersten Blätter. 
Wolken ziehen dahin und die Vögle zwitschern. 
Welch wunderbarer Anblick. 

Halt! Die bist nicht drinnen du bist draußen, schreit es in meinem Kopf. 
Das ist nur ein Spiegelbild. Eine Kopie der Welt in der du bist. 
IN or OUT? Wie oft stellen wir uns diese Frage?
Ist die Kleidung, die ich trage IN? Ist sie vielleicht schon wieder OUT? 

Warum haben diese zwei Worte eine solche Bedeutung für uns? 
Warum geben wir so viel auf das OUT, wo das IN doch so viel wichtiger ist? 
Ich versuche IN mir zu ruhen. 
Was kümmert mich das OUT. 
 
Die Kleidung, die ich trage, ist OUT, na und! 
Du bist nicht in meinem Team, you are OUT, na und! 
Du bist nicht normal, You are an OUTsider, na und! 
Es ist nicht wichtig was das OUT von mir denkt.

Es ist wichtig, ob ich IN den Spiegel schauen kann. 
Sagen kann, ja das bin ich, ich ruhe IN mir. 
Ihr denkt ich sei nicht richtig, get OUT of my life. 

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Montag, 29. Juni 2020

Finsterwald


Ich will euch eine Geschichte erzählen von einer Zeit der Piraten und Strandräuber und was sich in diesem Wald zugetragen hat.

Es war eine stürmischer Wintertag. Die Sonne ging unter, bald würde man die Hand vor Augen nicht mehr sehen. Weit draußen vor der Küste, kamen weiße Segel näher. Durch das Fernrohr konnte man sehen, wie das Schiff auf der aufgepeitschten See tanzte. Es würde, da es gegen den Wind kreuzen musste, das Land nicht mehr vor Sonnenuntergang erreichen. Die Sicht bei dem Regen, dem Sturm, der Gischt in der Luft und der Dunkelheit der Nacht würde nur wenige hundert Meter sein. Die Menschen auf der Insel hatten ein paar schwere Jahre hinter sich. Eine Sturmflut, die das Land verwüstete und Häuser und Boote zerstörte. Der Fischfang kam zum Erliegen, die Ernte fiel aus und der König verlangte weiterhin den Zehnt. Armut hatte sich über die Insel gelegt und die Menschen hungerten. So entstand der Plan, ein Schiff aufzubringen, und der Tag heute war ideal.
Nur eine Stunde später, die Nacht war rabenschwarz, entzündeten sie das falsche Feuer. In sicherer Entfernung zum Ufer beobachteten sie, wie die Wellen das Schiff auf das Ufer warfen. Balken ächzten und knacken. Das Hauptsegel fiel unter dem Geräusch von berstendem Holz um wie ein Streichholz, welches man zwischen den Fingern bricht. Die Besatzung schrie laut um Hilfe, bis das Meer sie holte. Die Männer der Insel drehten sich zufrieden um und gingen nach Hause. Morgen, wenn der Sturm sich gelegt hätte, würden sie sich ihre Beute holen.
Am nächsten Morgen, die Sonne erhellte langsam den Himmel, zogen sie los. Auf der Düne hielten sie inne. Kein Schiff, keine Beute, hinter dem Wald spiegelte sich nur der Schein der aufgehenden Sonne im Meer. Wald? Gestern war hier noch kein Wald. Die Männer gingen langsam von der Düne herunter und in den Wald hinein. Licht und Schatten malten unheimliche Bilder auf den Boden. Auf einer Lichtung sahen sie viele hölzerne Truhen und Fässer stehen und liegen. Die Gier erwachte. Sie rannten los, stemmten die Truhen und Fässer auf. Sie waren reich. In den Truhen Gold und Edelsteine, in den Fässern Seide und Gewürze. Sie schauten auf, als sie eine Stimme hörten, wie ein Echo in einer Höhle das von allen Seiten wiederhallte.
>> Ihr habt Unrecht getan. Ihr habt uns arme Seelen dem Meer und den Wellen geopfert, nur um euch zu bereichern. Euer Wunsch wird sich erfüllen und der Schatz auf ewig euer sein. <<
Die Männer wurden kreidebleich und ihre Haare schlagartig weiß. Sie waren umringt von durchscheinenden Gestalten, die auf sie schimpften und sie tadelten. Sie wollten weglaufen, doch ihre Beine gehorchten ihnen nicht. Sie blickten an sich herab. Ihre Füße bildeten große ausladende Wurzeln, Beine und Körper wurden langsam zu einem hölzernen Stamm. Die Arme wurden zu einem schützenden Geäst. Als letztes wuchs der Kopf hölzern in die Höhe und schloss das Blätterdach.

Wenn ihr heute durch diesen Wald geht, dann hört genau hin. Ihr könnt die Männer klagen hören, dem Schicksal, welches sie selbst beschworen.


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